3:2 vs 4:3
Zwei Formate, die fast gleich aussehen, bis man sie nebeneinanderlegt. 3:2 ist die Form des Kleinbildfilms und der meisten Kameras; 4:3 ist der etwas höhere, kompaktere Klassiker. Sehen Sie, wie weit sie wirklich auseinanderliegen.
3:2 VS 4:3
3:2 und 4:3 vergleichen
Das Werkzeug startet mit 3:2 links und 4:3 rechts. Über die Schaltflächen überlagern oder normalisieren Sie die Formen, fügen ein Foto oder Video hinzu oder wählen auf jeder Seite ein anderes Verhältnis.
Format A
Aktuelles Format:
: (:1)
Format B
Aktuelles Format:
: (:1)
Visueller Vergleich
Vergleichsergebnisse
Prozentuale Differenz
Dezimale Verhältnisse
vs
Breiteres Format
3:2 und 4:3 verstehen
Zwei nahe Verwandte aus der Fotografie und der frühen Bildschirm-Ära
3:2 ergibt 1,5:1 und ist die native Form des Kleinbildfilms, nahezu jeder DSLR und der meisten spiegellosen Kameras. 4:3 ist 1,33:1 — eine Spur höher und kompakter — und stammt aus dem frühen Fernsehen, von Micro-Four-Thirds-Kameras, vielen Kompaktkameras, Tablets und Präsentationen. Die beiden liegen näher beieinander als die meisten Verhältnispaare, und genau deshalb übersieht man den Unterschied leicht.
3:2 vs 4:3: was die Zahlen bedeuten
Beide Zahlen beschreiben, wie breit ein Bild im Vergleich zu seiner Höhe ist. 3:2 ergibt 1,5, das Bild ist also halb so breit mehr als hoch. 4:3 ergibt 1,33, nur ein Drittel breiter als hoch. Der Unterschied zwischen 1,5 und 1,33 ist klein, weshalb beide Formen auf den ersten Blick so ähnlich wirken. Bei gleicher Höhe ist der 3:2-Rahmen etwa 12,5 % breiter; bei gleicher Breite ist der 4:3-Rahmen etwa 12,5 % höher. Dieser eine Streifen am Rand ist der ganze Kern dieses Vergleichs.
Woher 3:2 kommt
3:2 ist die Form eines einzelnen Kleinbildnegativs. Als die Filmkameras den Standard setzten, blieb das Verhältnis bestehen, und digitale Spiegelreflexkameras übernahmen es direkt von ihren analogen Vorfahren. Heute fotografieren fast jede DSLR und die meisten spiegellosen Vollformat- und APS-C-Kameras standardmäßig in 3:2. Es passt auch genau zum 10×15-cm-Abzug, der häufigsten Bildgröße, sodass eine Aufnahme direkt aus der Kamera ohne Rest auf den Abzug passt.
Woher 4:3 kommt
4:3 hat zwei getrennte Wurzeln. Es war den Großteil des 20. Jahrhunderts der Standard für Fernseher und Computermonitore, weshalb es auf einem Bildschirm altmodisch wirken kann. In der Fotografie lebt es durch das Micro-Four-Thirds-System, viele Kompaktkameras und den Standardmodus der meisten Handykameras weiter. Tablets wie das iPad nutzen es, weil die etwas höhere Form besser zum Lesen und Surfen passt, und auch die meisten Folienvorlagen stellen 4:3 als Standard ein.
Zuschneiden zwischen beiden
Weil die Verhältnisse nah beieinanderliegen, kostet der Wechsel eines Bildes von einem zum anderen nur eine dünne Scheibe. Schneiden Sie ein 3:2-Foto auf 4:3, beschneiden Sie den linken und rechten Rand. Schneiden Sie ein 4:3-Foto auf 3:2, beschneiden Sie oben und unten. In beiden Fällen bleibt der Rest des Bildes genau so, wie er war — nichts wird gestaucht oder gestreckt. Der praktische Rat ist einfach: Lassen Sie beim Fotografieren etwas Luft um Ihr Motiv, damit Sie es später auf jedes Format zuschneiden können, ohne etwas Wichtiges anzuschneiden.
Welches sollten Sie nutzen?
Wenn Ihre Kamera in 3:2 fotografiert und Sie in Standardgrößen drucken, gibt es selten einen Grund zu wechseln. 4:3 lohnt sich, wenn Sie einen etwas engeren, höheren Rahmen möchten, wenn Sie mit Micro Four Thirds fotografieren oder wenn das Bild am Ende auf einem Tablet oder einer Folie landet. Für soziale Medien ist keines von beiden für sich ideal — Feeds bevorzugen Quadrat oder Hochformat — Sie werden also ohnehin zuschneiden. Das Format zählt am meisten in dem Moment, in dem Sie drucken oder das Bild an ein festes Layout übergeben.
Sehen Sie den Unterschied selbst
Nutzen Sie den Vergleich oben und schalten Sie die Foto- oder Videovorschau ein, um zu spüren, wie nah sich diese beiden wirklich sind. Die überlagerte Ansicht legt ein Verhältnis über das andere, sodass Sie genau sehen, welcher Streifen des Rahmens hinzukommt oder wegfällt. Schalten Sie jede Seite auf ein anderes Verhältnis um, wann immer Sie etwas anderes vergleichen möchten.